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Tag 9 - Angeln

Panama 2014

12.09.2014

Wir sind um 08.30 Uhr zum Angeln verabredet und wie immer sind wir überpünktlich. Der Guide ist 08.45 Uhr vor Ort und eine viertel Stunde später geht es dann los.
Wir fahren zur Insel und suchen uns ein schönes Fleckchen – bestücken die Ruten wahlweise mit Fischfetzen oder Krabben und legen los. Der Guide, der ausnahmslos spanisch spricht, ist kein Freund großer Worte, muss er aber auch nicht, wir sind ja schließlich vom Fach…
Leider fangen wir an dieser Stelle nichts und suchen uns nach wenigen Minuten ein neues Plätzchen. Weit draußen auf dem Pazifik tobt ein starkes Gewitter, dass langsam in unsere Richtung zieht, aber noch reichlich Zeit lässt um in Ruhe zu fischen. Leider geht auch an der zweiten Stelle nichts und wir fahren abermals weiter zu einer neuen. Jetzt sind wir Richtig – schon nach kurzer Zeit fangen der Guide und ich die ersten Fische alles „Sergeant Majors“ die deutsche Bezeichnung der Fische lautet „Oberfeldwebel“ – sie kommen in nahezu allen tropischen Gewässern vor und sind oft die häufigsten Begleiter bei Tauchgängen.
Bei Sabine beißt bisher leider noch nichts, dafür lernt Sie die Freuden der Seekrankheit kennen. Das gleichmäßig schaukelnde Boot in Verbindung mit dem Starren auf die Rutenspitze quittiert ihr Körper unverzüglich. Sie wird blass, beginnt zu schwitzen und will ab jetzt nur noch durchhalten.

Plötzlich krümmt sich Sabines Rute bis ins Handteil – ein großer Fisch muss angebissen haben, leider reißt das Vorfach bevor sie den Fisch ernsthaft drillen kann. Gleiches passiert auch mir und dem Guide in den nächsten Minuten. Ich wünschte mir jetzt einfach mal ein Stahlvorfach, leider gehört dies nicht zur Ausrüstung unseres Bootes.

Ich fange noch einen Kofferfisch und auch Sabine soll trotz Übelkeit noch kurz vor Schluss ihren Fisch fangen –einen „Sergeant Major“

Mittlerweile nieselt es leicht und wir kehren nach dem kurzen Trip zum Strand zurück. Sabine ist überglücklich wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Mir war auch ein wenig flau, ich habe mir nur nichts anmerken lassen. Trotz 100.000 Seemeilen, die ich mit der Fregatte LÜBECK  auf den Meeren dieser Welt gefahren bin, werde ich noch immer seekrank. Wer dafür empfänglich ist, der ist es Zeit seines Lebens, da braucht man sich keine falschen Hoffnungen machen.

Den Rest des Tages haben wir mal wieder am Strand verbracht.
Abends waren wir im a la carte Restaurant „Panamai“ essen – einem Italiener.
Das Essen, in unserem Fall eine Lasagne, war aber nicht so wirklich ein kulinarisches Highlight.
Im Anschluss gab es den obligatorischen Absacker an der Lobby-Bar und dann ging es aufs Zimmer. Hier konnten wir noch ein wenig unsere Spanischkenntnisse bei der spanischen Version von „Flussmonster“  erweitern bevor uns die Augen zufielen.

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