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Tag 4 - Segeltörn

Panama 2014

07.09.2014

Wir erwachen wieder recht zeitig - gegen 06 Uhr. Also gleiches Spiel wie gestern: Aufstehen und frühstücken gehen. Das Wetter ist heute nicht so einladend – wolkig. Wir frühstücken und gehen trotzdem zum Strand. Unser Sonnenbrand freut sich über die sonnenfreie Zeit. „Unser“ Hund liegt in der Nähe des Wassers und beobachtet uns. Irgendwann kommt er angetrottet. Die Rute wedelt. Er leckt Stefan ab und lässt sich kraulen. Als der Strandpolizist mit seinem ATV durchfährt, wird der Hund ganz aufgeregt. Der Polizist dreht und kommt erneut vorbei. Der Hund schießt los und begleitet ihn bellend. Beide machen sich scheinbar einen Spaß daraus.

Wir liegen entspannt am Strand, gehen spazieren, trinken und essen mehr als genug.

 

Am Strandcenter für Wassersportarten aller Art melden wir uns für den Nachmittag an um einen Katamaran auszuleihen, kostenlos natürlich.
Als wir den Katamaran zum vereinbarten Termin in Empfang nehmen wollen erklären uns die Jungs, dass das Segel des Top-Cat defekt ist und sie es erst reparieren müssten. Macht aber nichts, denn zur Marina gehört auch noch eine kleine Segeljolle, die wir dann statt des Katamarans ausleihen. Klein ist für die Jolle übrigens noch ein sehr schmeichelhafter Ausdruck, wenn man bedenkt, dass wir auf dem Pazifik segeln.

Der Wind weht recht kräftig von querab und so segeln wir schnurstracks auf die Insel Farallon zu, die in wenigen Kilometern Entfernug vor dem Hotel liegt. Wir segeln dann dicht an der Küste der Insel entlang und beobachten unzählige Fregattvögel, die zusammen mit Tölpeln und Pelikanen auf der Insel brüten.

An der Insel sieht man sehr schön wie stark der Tidenhub hier täglich ist. Zwischen Ebbe und Flut liegen gut 3 Meter Höhenunterschied. Bei Ebbe zeigt die Insel einen kleinen Tunnel, durch den man bei Flut hindurchtauchen kann. Auch am Strand machen sich Ebbe und Flut deutlich bemerkbar. Bei Ebbe ist der Strand, der ohnehin schon sehr breit und schön ist, noch einmal gut 30 Meter breiter.

Zurück von unserem Ausflug, begegnen wir an der Wassersportzentrale einem Angestellten, der sogar ganz passabel englisch spricht. So können wir uns auch einmal etwas intensiver unterhalten und klarmachen, was wir gern unternehmen möchten.

Panama zählt weltweit zu einem der besten Reviere für das Big-Game-Fischen und da ist es klar, dass Stefan auch zum Angeln möchte. Es gibt noch eine kolumbianische Familie, die ebenfalls daran interessiert wäre und damit wäre das Boot dann ausreichend bebucht um gechartert werden zu können. Am nächsten Tag soll es schon losgehen. Der Termin wird auf 7.00 Uhr vereinbart.

Mittlerweile ist es schon wieder 17 Uhr und wir spazieren langsam in Richtung Zimmer um uns auf das Abendessen vorzubereiten.
Vorher gönnen wir uns aber noch einen kleinen Cocktail an einer der unzähligen Hotelbars.

Um 18.30 Uhr haben wir ein "Date" im Spezialitätenrestaurant "Catch of the day". Dass der dort angebotene Fisch tatsächlich der Fang des Tages ist, haben wir im Verlauf des Tages eindrucksvoll gesehen. Das Restaurant  liegt am nördlichen Rand der Hotelanlage, die nicht sonderlich breit, aber sehr lang ist. Der weite Weg lohnt! Wir essen beide einen ganzen frittierten Fisch, der unserer subjektiven Meinung nach der beste ist, den wir je gegessen haben. Ich werde nicht versuchen den Geschmack oder die Zubereitung zu beschreiben, weil jeder Versuch dessen nur die Magie um den besten Fisch der Welt zerstören würde...

Es ist erst 20 Uhr als wir wieder Richtung Zimmer spazieren. Schnell nachtfertig machen und dann passiert es auch gleich - wir dösen sofort weg. Macht aber nichts, schließlich müssen wir am nächsten Tag um 6 Uhr aufstehen um pünktlich zum Fischen zu kommen - ich bin sicher, dass sollte kein Problem sein, denn der Jetlag scheint noch nicht so ganz überstanden.

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