unser Reisetagebuch

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Tag 3 - viel zu früh

Panama 2014

06.09.2014

Stefan wacht kurz nach 06:00 Uhr auf und stellt fest, dass er ausgeschlafen hat. Ich werde kurz darauf wach. Gut, warum rumliegen und nicht wieder einschlafen können, wenn man auch aufstehen kann. Schnips - es ist hell, also hoch und den Tag nutzen.
Wir spazieren gegen 07:00 Uhr durch die Anlage. Kaum einer ist unterwegs. Hier und da machen wir ein paar Fotos und beobachten „Oachkoatzeln“.

Punkt 07.30 Uhr gehen wir frühstücken und sind die Ersten. Sehr angenehm, das komplette Gegenteil zum ersten Tag. Und wir stellen fest, dass noch mehr „weiße“ da sind, wobei wir kein deutsches Wort hören. Nach dem Frühstück geht es direkt in die Sonne. An der fovorisierten Strandliege von gestern liegen ein "Reservierungshandtuch" und ein deutsches Buch - diese Mallorcamanieren. Stefan lässt es darauf ankommen und postiert das ganze Ensemble einen Platz weiter, als wir noch etwas sehen, einen Hund. Direkt an „unserem“ Platz. Er schläft und lässt sich nicht stören. Er reagiert nicht mal als wir ihn ansprechen. Wir gesellen uns zu ihm.
Der Handtuchbesitzer schlägt nach über vier Stunden auf und lässt sich nichts anmerken. Vielleicht hat er es wirklich nicht gemerkt, aber das soll uns egal sein. Der Hund steht irgendwann einfach auf und rennt los. Ach ja: ich habe eine Zecke an ihm gesehen und bin erstaunt, dass es diese Viecher auch hier gibt.
Wir erstehen ein Strandtuch für mich von einer der zahllosen Strandhändlerinnen und chillen. Am Nachmittag stellen fest, dass wir beide trotz maximaler Vorsichtsmaßnahmen leichten Sonnenbrand haben.

 

Zurück auf dem Zimmer - die Putzfrau war da - Katja, laut Infoschild auf der Kommode. Sie hat die Betten gemacht und die 5 $, die dafür gedacht waren sie in den nächsten Tagen zu Höchstleistungen aufzufordern, auf den Nachttisch gelegt. Daran merkt man, dass der internationale Massentourismus hier noch nicht vollständig angekommen ist. Aber es ist auch gut so, wir müssen nämlich feststellen, dass sie die 5 $ nicht verdient hat. Überall finden wir lange schwarze Haare...

Wir duschen und bereiten uns seelisch und moralisch auf das Abendessen vor. Heute in einem der 6(!) Spezialitäten-Restaurants – einem Grillrestaurant.

Unser 2-stöckiges Gebäude befindet sich so wie die gesamte Hotelanlage an einem steilen Hang, sodass wir von unserem Zimmer aus in die Krone der Bäume davor schauen können. Auf dem gesamten Gelände und ganz besonders in dem Bereich unseres Hauses wimmelt es nur so vor freilaufenden grünen Leguanen in zum Teil beachtlichen Größen. Stefan nutzt die Gelegenheit um ein paar Bilder zu knipsen.


Pünktlich, mit großem Hunger aber auch schon wieder etwas müde, schlendern wir in Richtung Restaurant. Wir essen Babybeef und BBQ-Rippchen. Das Kalb ist mehrfach gestorben. Erst zur Verarbeitung, dann noch einmal auf dem Grill. Medium? Nein, wirklich nicht, aber auch das ist typisch für Lateinamerikaner - das Fleisch wird sehr sehr.. sehr.. gut durchgebraten. Kein Grund zu meckern, schließlich ist die Küche Panamas für ihre Fischgerichte berühmt und nicht für tote Kühe.

Am Tisch neben uns sitzt ebenfalls ein junges Pärchen - beide heulen. Scheinbar nicht wegen dem Essen. Irgendetwas scheint sie gemacht zu haben - wir müssen aufpassen nicht zu starren. Sie heult zwar auch, aber er ist richtig fertig. Wir beobachten das Ganze eine Weile heimlich ohne schlauer daraus zu werden und gehen los. Was war los? - wir werden es nie erfahren.

Zur Verdauung drehen wir noch eine kleine Hotelanlagenrunde und begeben uns dann auf unser Zimmer.

Gute Nacht!

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