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Tag 20 - Split

Kroatien 2016

01.06.2016

Heute Nacht hat es ziemlich stark geregnet. Wir, sowie sämtliche Nachbarn waren ziemlich zeitgleich auf dem Platz um alle Stuhlauflagen und was sonst noch nass werden kann ins Trockene zu retten.

Morgens ist das Wetter leider noch immer nicht strandtauglich, sodass wir beschließen nach Split zu fahren um uns dort die Altstadt anzuschauen und etwas Zeit zu verplempern.

Split ist von Trogir nur 20 km in südlicher Richtung entfernt und liegt ebenfalls direkt an der Magistrale.

Kroatiens zweitgrößte Stadt (225.000 Einwohner) ist historisch, wirtschaftlich und politisch das Herz Mitteldalamtiens. Während andere große Hafenstädte wie etwas Rijeka nur wenige Touristen anziehen, ist Split mit dem monumentalen Diolektianspalast ein echter Touristenmagnet.
Der erste Eindruck beim Einfahren von Landseite verzerrt dieses Bild zunächst aber etwas, da man nichts sieht als riesige Betonbauten, die einem den Eindruck einer hässlichen Stadt tief im Ostblock vermitteln. Hat man dann aber den Weg zum Hafen und dem angrenzenden Altstadtteil gefunden, versteht man, was so viele Touristen nach Split zieht.

Das bedeutenste Monument in Split ist der Diolektianspalast. Er wurde 295-305 von Kaiser Diolektian erbaut. Diolektian ging als großer Kaiser in die römische Geschichte ein, da er dem Imerpium neuen Halt gab und die "Tetrarchie" einführt, wobei das Imperium in vier Reiche mit eigenen Kaisern geteilt wurde. Er selbt war Kaiser über die Ostadria und Hellas und wählte Split als seinen Sitz.



Von der Uferpromenade, an der früher die Galeeren anlegten, betritt man den Palast durch das Porta Aenea, das mit unterirdischen Gewölbegängen mit dem Peristyl verbunden ist. In der Unterführung bieten heute zahlreiche Souvenirhändler ihre Waren an.

Am Ausgang erreicht man dann den antiken Säulenhof, Peristyl. In dieser Theaterreifen Kulisse, die einst dazu diente Gästen einen kaiserlichen Empfang zu bereiten, sind heute Cafés angesiedelt, wobei eines von ihnen die Treppe der Halle als Sitzgelegenheit verwendet - mal etwas anderes.

Wir drehen ein paar Runden durch die engen Gassen der Altstadt, schauen hier und dort in die Geschäfte rein, knipsen ein paar Bilder und verlassen die Stadt dann wieder in Richtung Uferpromenade mit seinen zahllosen Restaurants und Cafés.

Auch in Split gibt es, wie in Dubrovnik, sicher noch vieles vieles mehr zu entdecken, uns reicht es aber und so machen wir uns langsam wieder auf den Heimweg.

Im Restaurant auf dem CP ist heute dalmatischer Abend mit Livemusik und wir werden die Gelegenheit nutzen um mal wieder auswärts zu essen.

Das war es auch schon für heute.


Kosten des Tages:

Brötchen: 0,50 €
O-Saft: 2 €
Parken: 3 €
Einkauf: 25 €
Restaurant: 45 €


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