unser Reisetagebuch

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Tag 19 - Tauchen

Kroatien 2016

31.05.2016

7 Uhr aufstehen - viel zu früh. Aber heute geht es schließlich mit dem Trogir Diving Center (CMAS) zum Tauchen.
Ich bin schon kurz vor halb neun an der Basis um mir alles anzuschauen und in Ruhe mit den Leuten zu sprechen. Getaucht wird im TDC immer in zwei verschiedenen Gruppen. Die erste Gruppe, die nur einen Tauchgang macht, und zu der ich gehöre, fährt mit dem Speedboat raus, taucht und fährt wieder zurück, und die andere Tauchgruppe, die den ganzen Tag rausfährt. Bei der Tagestour werden sehr schöne aber auch anspruchsvolle Tauchplätze angefahren, von denen einige an der 50 m Tiefenmarke kratzen. Natürlich werden solche Plätze nur mit erfahrenen Tauchern angesteuert. Auf Nachfrage erfahre ich: mindestens 200 Tauchgänge oder Rescue-Diver sind die Voraussetzung. Da die Oberflächenpausen nach solchen Tauchgängen entsprechend lang sein müssen, verbringt die Gruppe die Pause dann in einem kleinen Fischerdorf auf einer Insel, wo man dann Mittag essen unnd sich die Beine vertreten kann, bevor es zum 2. Tauchgang geht.

Ich war zuvor noch nie in einer CMAS-Basis und weiß nicht, ob das bei CMAS so üblich ist, aber man hat schon relativ hohe Ansprüche an die Taucher, gibt ihnen dann aber auch große Freiräume und öffnet neue Türen. Ich habe bisher noch keine SSI oder PADI Basis in einem Urlaubsgebiet erlebt, an der wie selbstverständlich Dekompressionstauchgänge gemacht werde.

Unsere "Sportgruppe", bestehend aus vier Personen, einem Paar aus den Niederlanden, beides Tauchlehrer, Peter aus Bayern und mir, hatte aber ein anderes Ziel und zwar eine drei Kilometer lange Steilwand, genannt rote Wand, in der paradoxer Weise viele gelbe Gorgonien wachsen sollen.
Ein klassisches Tauchgebiet bis 35 m.

Das Besondere hier: mit uns geht kein Instructor oder Dive-Leader ins Wasser, wir bekommen lediglich eine gründliche Einweisung im Boot und, dass wir, sobald wir eine nur sechs Meter flache Bucht erreichen, auftauchen sollen. Da würde der Bootsführer, der einen sehr sehr kompetenten Eindruck macht, auf uns warten.

Also los gehts. Peter und ich tauchen zusammen durch das relativ stark mit Sediment belastete Wasser und schauen hier und da.
Durch die relativ schlechte Sicht ist der Tauchgenuss nicht so wie er sicher sein könnte, Spaß machts aber trotzdem.

Ich habe wieder einige Videos gemacht, die ich Zuhause dann wie bereits erwähnt auf unseren noch zu erstellenden YouTube-Channel lade um sie hier einzubinden - ich bin vermutlich selbst am gespanntesten ob das was wird :-).

Ein paar Bilder hab ich trotzdem gemacht:






                                                                 hier gehts zum Video:


Kosten des Tages:

Brötchen: 0,50 €
Tauchen: 37 €
Essen: 17 €

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