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Tag 13 - ATV Tour

Panama 2014

16.09.2014

Für heute haben wir die ATV-Offroad-Tour „Dust and Sand“ gebucht. Um 08.50Uhr ist Treffen an der Marina. Wir sind wie immer pünktlich. Als wir die Tour gebucht haben wurde uns gesagt, dass wir zusammen auf ein Quad müssen, da das andere in der Werkstatt ist. Erst haben wir uns darüber geärgert aber für Sabine stellte sich sehr schnell raus, dass dieser Umstand ihr sehr entgegen kam. Die Tour hätte ihre Offroad- und Motorvehikel-Nerven als Fahrer zu sehr strapaziert und sie war im Anschluss auch der Meinung, dass sie sich diese Tour unter keinen Umständen zugetraut hätte.
Na, das verspricht doch schon einiges, oder?

Wir starten die Tour am Strand und fahren über den Strand in Richtung Norden, leider oder besser gesagt schönerweise ist die Flut noch so stark, dass wir durchs Wasser fahren müssen. Wir sind also von beginn der Tour an nass und schmutzig – wunderbar!

Die Flut ist noch zu stark, sodass wir den Strand verlassen und direkt ins Gelände fahren. Wir wollen Am Ende der Tour zurückkehren und den Strand dann in südlicher Richtung  befahren.

Es geht durch den Ort Farallon und über die Panamericana auf eine Staubpiste, die uns ins Hinterland führt. Nach kurzer Zeit befinden wir uns in einer sehr schönen, weitläufigen Landschaft, die ein Hochplateau mit unzähligen Bächen, Tümpeln und Steilhängen darstellt. Doch für die Schönheit der Landschaft werden wir zunächst keine Zeit haben.
Was hier passiert lässt sich mit Worten kaum beschreiben. Wir fahren Steilhänge hoch und runter von denen wir nie gedacht hätten, das wir diese bewältigen könnten. Wir durchqueren Bäche und Tümpel in denen das ATV annähernd bis zum Sitzkissen im Wasser steht und rasen mit Vollgas über Schotterpisten, so dass uns hören und sehen vergeht. So schnell, dass es sogar unseren Guide von der Straße wirft. In einer Kurve fährt er zu schnell und landet samt Quad direkt im Gebüsch neben der Straße, lässt ich aber nichts anmerken.
Sabine versucht während der Tour tapfer mit der GoPro zu filmen, aber ein Video kann kaum wiedergeben, wie steil das Gelände ist oder wie schnell das Fahren wirklich war.

 










Am höchsten Punkt der Tour machen wir eine Pause und können nun auch den Blick hinaus in die Weite des Landes genießen.



Im weiteren Verlauf der Tour queren wir abermals verschiedene Bäche und Tümpel, fahren steile Abhänge hinauf und wieder runter. Hin und wieder fahren wir uns fest und schaffen es nur mit größter Mühe uns aus dem teilweise knietiefen Schlamm zu befreien.

Nach über zwei Stunden Fahrt sind wir nass, verschlammt und über alle Maßen zufrieden wieder an der Hotelmarina. Der Guide bekommt ein ordentliches Trinkgeld.

Diese Tour hat wirklich gehalten, was sie versprochen hat und ist, sofern man nicht all zu ängstlich ist, absolut empfehlenswert.

Den Rest des Tages verbringen wir, noch immer vom Adrenalin berauscht, am Strand. Die Wellen sind wieder übermannshoch, sodass Baden nur begrenzt möglich ist.

Abends essen wir im Restaurant „Kontiki“ Nudeln, ich mit Steak und Sabine mit Lachs. Mein Steak ist, wie üblich in Mittelamerika, mehrmals gestorben. Aber das eigentliche Problem ist der Blue Cheese mit dem alles überzogen ist. Dafür muss man schon ein ausgesprochener Käsefreund sein, selbst Sabine gibt nach zwei Bissen auf - heute war es also nicht so lecker.

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