unser Reisetagebuch

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

Tag 12 - Mietwagentour

Panama 2014

15.09.2014

Heute haben wir uns ein Auto ausgeliehen, gern hätte ich ein riesiges Monster mit Allradantrieb ausgeliehen, die Vernunft, also Sabine, empfiehlt dann aber doch den kostengünstigen Toyota Yaris.
Wir wollen heute mal etwas Shoppen und fahren zu insgesamt drei Einkaufszentren in Richtung Panama City, die mit zunehmender Entfernung auch immer größer werden. Unter anderem Kaufe ich in einem Technikladen eine 32GB Micro-SD-Karte für die GoPro. Der Verkäufer, ein Chinese, hat so etwas wie eine Actionkamera noch nie gesehen - wir erklären ihm das Gerät und er ist total begeistert.
Der letzte Einkaufstempel hat die Ausmaße europäischer Zentren, was für mich definitiv Grenzen überschreitet. Ich lasse die defekte Schließe meiner Uhr reparieren, wir essen etwas und betreiben überwiegend Window-Shopping. Wenn man wollte, dann könnte man hier ganz sicher ein Vermögen loswerden.

Nach der Shopping-Tour geht es in den Parque National, einem kleinen Nationalpark zwischen Panama-City und dem Decameron östlich der Panamericana. Wir fahren zu verschiedenen Aussichtspunkten und genießen den Ausblick. Als der Weg nicht weitergeht bzw. wir die Geländegängigkeit des Yaris bereits weit überschritten haben, parken wir das Auto und unternehmen einen Spaziergang in den Regenwald um ein wenig zu lauschen und zu fotografieren.
Als wir wieder im Auto sitzen beginnt es regnen, diesmal auch wieder sehr heftig. Wir fahren mit dem Auto noch in eine beliebige Richtung und kommen in verschiedene kleine Dörfer. Hier, weit ab der Panamericana und der großen Stadt spürt man die Armut der Bevölkerung schon viel deutlicher. An einem Kiosk, im Ort Chicu, der aus verschiedenen Wellblechen zusammengeschuster ist, halten wir an und kaufen uns ein paar Muffins und eine Cola zum Kaffee. Irgendwann entscheiden wir einfach umzudrehen und zurückzufahren. Wir kommen an einigen kleineren Erdrutschen vorbei, die der Regen wohl auf die Straße gespült hat, zum Glück als wir grad nicht da waren.



Auf der Panamericana entdecken wir prompt einen umgestürzten LKW, der wohl etwas zu schnell in die Kurve gefahren ist. Zum Verkehr muss man ohnehin mal sagen, dass die LKW-Fahrer wirklich alles aus ihren alten Kisten rausholen. Man hat das Gefühl, die Cowboys fahren permanent am Limit. Alle anderen fahren aber relativ zivilisiert für mittelamerikanische Verhältnisse und es ist wirklich nichts abenteuerliches daran hier mit dem Mietwagen unterwegs zu sein. Die Straßenverhältnisse sind durchweg als gut zu bezeichnen.

Entlang der Panamericana gibt es so ziemlich alles an Geschäften, die der Durchreisende braucht, vom Nightclub über die Tankstelle und den Supermarkt bis zum Souvenirshop. Wir halten auf dem Rückweg noch an einigen Geschäften an und suchen nach allerhand unnützen Dingen, finden aber nichts passendes.
Nachdem wir den Yaris wieder vollgetankt haben bringen wir ihn lediglich leicht verschlammt zurück zur Vermietungsstation direkt am Hotel. Es werden keine neuen Mängel am Fahrzeug festgestellt und Sabine ist sichtlich erleichtert, hatte sie doch befürchtet, dass man uns gern noch etwas Geld aus den Rippen leihern würde.

Die letzten hellen Stunden des Tages nutzen wir für einen Strandspaziergang. Der Pazifik zeigt sich heute von seiner kraftvollen Seite. Übermannshohe Wellen brechen am Strand. Ich gehe mit der GoPro in die Brandung und lassen mich bei eingeschalteter Kamera umwerfen und auf den Strand spülen. Die Unterströmung beim Abfließen der Wellen ist nicht zu unterschätzen, schon bei einer Wassertiefe bis knapp über die Knie ist es nicht möglich an Ort und Stelle zu bleiben. Man wird unweigerlich hinausgezogen um im nächsten Moment von einer brechenden Welle an den Strand geworfen zu werden. Sabine verzichtet lieber auf den Spaß – nach eigener Aussage ist Wasser nicht zwingend ihr liebstes Element.

Zum Abendessen sind wir heute im „Café Med“ einem Strandrestaurant in der Reggae gespielt wird, was zwangsläufig zu einer angenehmen Atmosphäre führt. Wir essen Marokkanisches Huhn und sind mal wieder begeistert von der Fähigkeit des Küchenchefs  - lecker!

Feierabend

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü