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Tag 10 - tauchen

Panama 2014

13.09.2014

Wir sind 07.30 Uhr aufgestanden. Es hat die ganze Nacht geregnet, mittlerweile aber aufgehört und verspricht nun ein schöner Tag zu werden. Nach dem Frühstück, das Sabine langsam über hat, weil sie deutsche Brötchen und Nutella vermisst, gehen wir an den Strand. Ich mag diese Art des Frühstücks hingegen sehr und werde nicht müde mir jeden Morgen ein Omelett braten zu lassen und den Teller mit gebratenem Speck, Bohnen  und Hühnchenfleisch zu garnieren – die Quittung gab es dafür natürlich nach dem Urlaub beim Blick auf die Waage.

Ich habe 9 Uhr eine Verabredung mit dem Tauchlehrer der Strandstation – einem schwarzen Mittsechziger. Wir besprechen das Tauchvorhaben und beschließen mit dem Jet-Ski schnell zur Insel zu düsen um uns die Sichtigkeit unter Wasser anzusehen. Schließlich hat es die ganze Nacht geregnet und bei der geringen Wassertiefe ist das Wasser sicher recht aufgewühlt. Kurzer Hand drückt er mir Maske und Flossen in die Hand und schon geht`s mit dem Jet-Ski zur Insel. Nach einigen Freitauchgängen befinden wir, dass die Sicht zwar nicht optimal ist, aber dennoch ausreicht.

Den Weg von der Insel zurück lässt er mich sogar den Jet-Ski fahren, sodass ich auch zu diesem Erlebnis komme, für das man eigentlich 50$ je halbe Stunde zahlen müsste – perfekt!
Nachdem ich meine ABC-Ausrüstung vom Zimmer geholt habe fahren wir, diesmal mit dem Boot, zur Insel und gehen ins Wasser. Die Tunnel und Höhlen, die man oberhalb der Wasserlinie schon sehen kann setzen sich unter Wasser fort, sodass das Tauchrevier an sich sehr abwechslungsreich ist.

Dank der geringen Tauchtiefe von nur rund 10 Metern haben wir auch genügend Zeit zur Verfügung um die Gegend ausgiebig zu erkunden. Bei diesem Tauchgang habe ich erstmal die neu angeschaffte GoPro Actionkamera dabei um ihre Unterwassertauglichkeit zu testen und ein paar Bilder und Videos zu machen.
Die Sichtweite betrug zwar nur etwa 5 Meter, aber durch die permanente Nähe zu Felsen, Höhlen und Tunnels ist die Sicht ohnehin begrenzt.
Der Fischreichtum unter Wasser war sehr beeindruckend, so gab es unter Anderem folgendes zu sehen: Rochen, Muränen, Kofferfische, Langusten, Falterfische, Flötenfische, Fledermausfische, Makrelen und viele viele mehr.

Nach dem Tauchgang  haben wir am Strand gechillt und trotz 50er Sonnencreme unseren Sonnenbrand aufgefrischt. Naja genau genommen habe ich meinen Sonnenbrand aufgefrischt, Sabine wird einfach nur braun. Sie hat nun endgültig die Bräune der Einheimischen erreicht während man mich ohne Frage weiterhin für einen Engländer halten könnte – aber für einen zumindest leicht gebräunten Engländer…

Zum Abendessen ging es an diesem Abend in das Buffetrestaurant „Atlantik“ in dem wir wie immer nicht reserviert hatten -  bis zum Ende des Urlaubs haben wir das nicht so richtig verstanden -  man müsste sich nicht nur für die a la carte Restaurants anmelden, sondern auch für die normalen Restaurants. Wir spielen wie jeden Abend 10 Sekunden die Ahnungslosen und sparen uns damit jede Anmeldung – furchtbare Manieren.

Das Fernsehprogramm bietet heute  „Findet Nemo“ auf spanisch – wir waren so fasziniert, dass wir den ganzen Film gesehen haben. Zeichentrick funktioniert ganz offensichtlich auch ohne die Sprache zu verstehen.

Gute Nacht!

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